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Eine Autofahrt, die ist lustig...

Habe auch eine Autogeschichte beizusteuern:

Familie K fuhr zum Brunch in den Westerwald. Auf der Hinfahrt war es eher beschaulich still im Auto, denn da das gute Stück in der Werkstatt war, konnte man kein Radio hören, da erst der Code wieder eingegeben werden musste und die Suche nach diesem im Handschuhfach leider erfolglos blieb. Nachdem man das vorfahrenden Auto überholt hatte, denn man hatte ja den Ehrgeiz als Erster am Ziel zu sein, ohne dass man den Weg kannte, hatte man bald, neben der Einstellung des Navis ohne genaue Zieladresse bald andere Probleme. Grundsätzlich standen die Chancen auch ohne Ortskenntnis gut, denn die Oma saß im zweiten Auto, so dass man Gas geben konnte…aber es kam anders…unser Auto verwandelte sich ohne Musik trotzdem zu einer Disko, denn es blinkten gleich mehrere Warnlämpchen auf. Ich griff zielsicher nach der Bedienungsanleitung (kannte das Handschuhfach aufgrund der Code-Suche bereits wie meine Westentasche) und blätterte. Ich fand bald heraus, dass wir dringend die nächste Werkstatt anfahren sollten. Schön! Das hektisch aufleuchtende Ausrufezeichen war mir doch gleich nicht geheuer. Und dazu noch zwei blinkende Hinterreifen (erst wars nur einer, aber der zweite gesellte sich sehr bald hinzu) und dazu das dauerhaft (ß laut Anleitung war wichtig, dass es ständig leuchtete, denn sonst hätte es wieder eine völlig andere Bedeutung, vielleicht fliegt der Wagen dann in die Luft..who knows) blinkende „Service“ konnten einen nervös machen. Auch die Erklärung, dass unsere beiden Gäste im Heck des Wagens zu dick seien beruhigte mich nicht wirklich. Nach einem weiteren Blick in die Bedienungsanleitung fand ich dann heraus, dass es sich „nur“ um den Reifendruck handelte. Man hielt, trotz der Befürchtung nicht als Erster ans Ziel zu kommen, dann doch an der nächsten Tankstelle an, um Luft nachzutanken. Allerdings hatten die Reifen jetzt scheinbar zu viel davon, denn es blinkte munter weiter. An der Destination angekommen musste man geknickt feststellen, dass man auch noch das Rennen verloren hatte. Bitter.

Brunch an sich war lecker, aber unspektakulär, weshalb ich mich direkt der Rückfahrt widme.

Diese begann wieder mit der Diskobeleuchtung. Rad drei blinkte nun auch wie wild. Jetzt hatte man natürlich den Ehrgeiz auch Rad vier „kaputt“ zu bekommen. Um es vorweg zu nehmen: hat auch geklappt. Gegen die fehlende Bordunterhaltung schnappte sich der Jüngste im Wagen ein Buch und hielt eine Lesung. Nach kurzem blättern in dem Roman fand man gleich die „pikanten“ Stellen. Man las also: …sie packte ihm an den Schwanz… (man erboste sich kurz über diese Ausdrucksweise, denn immerhin handele es sich um einen Mann und nicht um einen Affen!)…aber man las weiter. ..also sie packte ihm an den Schwanz und massierte ihn. (auch hier ließ man es nicht unkommentiert: „Och…das ist aber nett von der Daphne&ldquo. Gut der arme Jung hat jetzt ein Trauma wegen Orangen, Zimt, Vanille und Milch…aber die Mutter wurde darüber zu Hause direkt aufgeklärt, damit er das in naher Zukunft nicht aufgetischt bekommt, allerdings dürfte es mit der weiteren sexuellen Entwicklung einige Probleme geben. Ich sag nur PTBS.

War jedenfalls sehr erheiternd.

2.2.09 09:47
 


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