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Ich und die Bretter der Welt

Auch wenn er lange zurück liegt, möchte ich doch ein paar Worte zum Skiurlaub verlieren. Schließlich musste ich nochmal die Schulbank drücken. Ich verbrachte meine ersten Tage also damit, dem rotbehosten und rotbejackten Skilehrer hinterherzuzockeln, immer brav in Reihe, wie eine Entenfamilie. Ich bekam also meist nur den Hintern von Gottfried zu sehen, der so attraktiv war, wie der Name bereits vermuten lässt. Aber nett war er, der Gottfried. Und stets voll des Lobes für mich (naja bis auf den Nachmittag des zweiten Tages ) ob meiner alpinen Fähigkeiten sowie meinen Mut. Das machte ihn umso sympathischer. So lies ich ihm auch durchgehen, dass er dauernd sagte: „Ihr dürft keine Angst von unten haben“. Aber ihr könnt mir glauben: Das VOR unten!!!! Lag mir mehr als einmal auf der Zunge. Muss aber zugeben, dass ich selbst ganz überrascht war, wie Harakirimäßig (naja die Geschichte lebt von einer gewissen Übertreibung) ich mich die Hügel runterstürzte. Gut bis zur schwarzen Piste hats nicht gereicht, aber man muss sich ja steigern können. Muss aber auch zugeben, dass ich einmal wirklich aufgeben wollte und Gottfried bat mich doch einfach im Hang zu lassen, man könne ja einen Heli schicken um mich zu holen.  Die restlichen Skifahrer, die es im Gegensatz zu mir richtig drauf hatten, waren wirklich nett und auch stets bemüht uns Skischüler (ich und Kathrin, die allerdings schon fortgeschritten ist) zu motivieren. Frank und Kathrin hatten besonders viel Geduld mit mir, denn trotz meiner Skischule bin ich ja nichtgleich ein Alberto Tomba. Hatte nach dem Urlaub aber das Gefühl die Unterschenkel von Michael Ballack zu haben, wo ich grad schon bei Vergleichen bin. Darauf bzw. auf den Muskelkater verursachten ziemlich lächerlichen Gang schiebe ich auch, dass wir von den Berufsschülern in unserer Bleibe mit „sie“ angesprochen wurden. Aber immerhin wollte er Frau K und mich mit zum tanzen nehmen. Das glättete die Wogen wieder. Noch ein Wort zu den mitreisenden Kindern. Im Gegensatz zu meinen anfänglichen Bedenken, fand ich die richtig in Ordnung. Kam mit denen ganz gut klar, auch beim traditionellen Pachisi Pachisi. Lag sicher daran, dass wir Skischulenleidensgenossen waren… Rückfahrt war durchwachsen, im Gegensatz zur Hinfahrt hatten wir einen Bus für uns allein und mussten den nicht mit schwer pubertierenden und stinkenden 8 Klässlern teilen. Dafür wurde der heiß ersehnte BurgerKing nicht angefahren. Das verursachte einen leichten Stimmungseinbruch. Der verfolg aber in Urfeld wieder, als ich dort schon erwartet wurde war die Welt wieder in Ordnung (gut das anschließende Gyros half auch ein wenig dabei). Kathrin und ich gönnten uns einen Shoppingtag in Mayrhofen. Soweit so gut. ABER, ich habe nichts gehoppt, außer ein paar Skisocken und Wurst, aber beides nicht für mich. Wir Damen genossen aber einen sauleckeren Apfelstrudel…. Hach!

14.4.09 08:22


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Das Dorf. Das Fest. Und ich.

Nachdem man den Freitag mehr oder minder ungenutzt hat verstreichen lassen, wurde am Samstagnachmittag beschlossen sich Abends auf ein dörfliches Event in Form eines JGV-Festes zu begeben. Da ich das Schlimmste befürchtete, bereitete ich mich auf dieses Ereignis schon mal mental und körperlich vor, indem ich die Reste des Gerstensaftes welche noch vom Grillen übrig waren der Vernichtung zuführte. Naja wenigstens einen kleinen Teil davon.

Am Ort des Geschehens wartete man in der Schlange. Eine Schlange vorm Dorffest. Herrlich! Als man dann an der Reihe war musterte der dienstbeflissene Security Mensch mich und fragte: Schon 18? Hah guter Mann! War ich bereits vor knapp 10 Jahren. Ich bin bald reif für Ü30 Parties (worüber Herr K. mir bereits einen unschönen Vortrag hielt). Im Zelt hieß es erstmal orientieren und akklimatisieren. Sprich: Erstmal nen Smirnoff Ice Ersatz zu mir genommen und die Musik wirken lassen. Da wurde der Mond mim goldenen Lasso eingefangen und das rote Pferd ausm Stall gelassen. Nebenbei wurden mir diverse Damen und die dazugehörige Geschichte vorgestellt. Und ich musste mir das wieder alles bildlich vorstellen. Schlimm finde ich, dass sich gewisse Geschichten immer und immer wieder wiederholen. Damals vor acht Jahren begannen sie im Garten in Hheim, jetzt hört man sie halt beim JGV Fest. Schließlich rückten die Urfelder Damen an und ich war nicht mehr allein bei den Herren, dass war insofern nicht verkehrt, als das mir die Gespräche dann doch ein wenig zu weit abdrifteten. Schnell wurde die Sektbar erobert. Und erstmal den ein oder anderen- unterm Strich ganz viele- Wodka O inhaliert. Den Balztanz der Leopardlady immer im Blick hatte ich wirklich Spaß. Ja ich habe mich wirklich amüsiert und nachher sogar auf den Paletten getanzt!!! Auf Paletten!!!! Jeder hat mal sein Geltungsbedürfnis gestillt und Chancen abgecheckt. Okay, als man den Affen den Hintern rasieren wollte hatte ich kurz überlegt im Taxi die Heimreise anzutreten. Hatte aber Glück, denn neben diesen Gassenhauern lief auch völlig normal Musik. Und ein Date, naja jedenfalls mehr oder weniger, wurde auch noch abgestaubt und Mitmenschen schockiert. Ansonsten war alles gut und um kurz vor drei hieß es dann „Wir fahren“ Praktisch, wenn dann Geschwister zur Stelle sind, die diese Anweisung befolgen und einen tatsächlich nach Hause bringen. Alles völlig retro!

Zu Hause wurden dann tatsächlich noch Eier zubereitet und meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld…

Und am nächsten Tag musste ich feststellen, dass die fast Ü30jährigen so einen Abend besser wegstecken als so manch anderer ;-)

27.4.09 09:53


Wieso muss ich mir eigentlich diese Bikinimädels angucken...MOAH
28.4.09 12:55





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