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Von der Leichtigkeit des Seins...

verspüre zumindest ich heute morgen rein gar nichts. Bin müde und übellaunig. Das hat man nun davon, wenn man meint, man müsse unter der Woche noch unbestimmte Mengen Alkohol konsumieren. Eines wird einem allzu deutlich vor Augen geführt: Der unaufhaltsame Verfall… Da machste nichts. Widme mich daher lieber den erfreulicheren Dingen des Lebens, dem Urlaub und Müßiggang. Urlaub war sehr sehr schön, auch wenn der Start einiges zu wünschen ließ. Man saß auf dem Hinflug nicht zusammen und ich konnte zusehen, wie ich mich 4 Stunden beschäftigte, was dank Bordfilm und der Dame vor mir (ein optisches Highlight in pink mit rosa und lila Federn im Haar, quasi vom Stamm der pinken Appachen oder so) kein großes Problem darstellte...jedenfalls nicht für mich. Hotel war super, Wetter eher nicht, die ersten beiden Tage sogar mit Regen. Aber dann wurde es langam besser und man konnte sich ins Meer und den Pool stürzen sowie Strandspaziergänge tätigen, Cocktails trinken, sich beim Airhockey abziehen lassen, beim Billard trotz bescheidenen Könnens gewinnen und kleinere Ausflüge unternehmen. War sehr erholsam, sehr streitarm (haha ICH habe mich GAR nicht gestritten (ich klopfe mir selbst auf die Schulter und mir ist es ziemlich egal, dass Eigenlob stinkt) und sehr kalorienreich. Die Plautze…nee, die muss wieder weg…

@ Svenja: was machste denn in der Schweiz bzw. was haste da gemacht? Bin ja gar nicht mehr auf dem Laufenden…

9.10.08 07:33


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Das Wochenende überlebt

Freitag: Im vollbesetzten Auto fuhr man Richtung Eifel. Mit Sekt stimmte man sich ein und übertönte mit Pavarotti und Co. den Lagerschaden. Wir röhrten also so über die Landstraße, dank der Lautstärke war eine vernünftige Untrehaltung völlig unmöglich, man hat aber trotzdem spekuliert wann und wie man sterben wird, denn nicht Jede von uns hat nen angeborenen Kopf-Airback wie Frau B. Ich saß auf der Rückbank kuschelig in der Mitte und hatte somit den Jocker gezogen. Herr Krumbach junior gab trotzdem unbeirrt Gas (Gas Gas Gas, ohne Bremse, ohne Kupplung). Man muss aber feststellen, dass die Hinfahrt das Highlight war. Man hatte einen Spaß! In Insul angekommen wurde eingecheckt. Nach Begutachtung des Fitnessraums bestaunte ich den Eifelschick im Zimmer. Man durfte sich auf eine Nacht in Biberbettwäsche freuen. Herrlich. Da noch auf Miss T gewartet werden musste, machte man sich auf an die Bar um sich ein Pilsgen zu gönnen und wurde schon zur Attraktion des Tages. Et Rheinland rückt aus um die Eifel zu rocken und zu bereichern. Als man vollständig war zog man los. Ab ins Zelt.. Dieses war groß…und leer…Gut was will man erwarten? Und wir waren ja auch drauf vorbereitet, jedenfalls hatten wir es geahnt. Aber wir machten das Beste draus, denn die Musik war immerhin gut und wir gaben ein optisches Highlight unter vielen vielen Geschmacksverirrten oder sogar -amputierten Eiflerinnen ab. Von einem floralen Fiasko, getarnt als Dirndl bis hin zum rosa-gestreiften Unterhemd wurde einem ALLES geboten. Nachdem Frau B genug ob der Heizung geknöttert hatte zog man um in die Sektbar. Welch folgenreiche Entscheidung. Denn hier tat sich ein rothaariger, holländischer Groupie auf, von dem ich den ganzen Abend was hatte. Man textete mich den ganzen Abend vor oder grinste debil in der Gegend herum. Während meine Freundinnen mich im Stich ließen und die Tanzfläche stürmten betrieb ich artig (auf englisch) Konversation. Man muss sich vorstellen, dass selbst Aussagen wie „geh doch lieber zu Deinen Freunden“, „Ich bin langweilig“ „ja ich würde auch gerne mit meinen Freundinnen tanzen“ oder „ich bin glücklich vergeben“ keinerlei Wirkung zeigten. Mensch welch ein Ignorant. Er setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf indem er mitteilte, dass er in unserem Hotel (natürlich musste er dort auch übernachten, Glück muss man halt haben…WAH) in Zimmer 7 wohnt und darauf wartet, dass ich später da klopfe. Sicher sicher, werde ich tun…

Naja irgendwann waren wir dann bettreif vom langen langen Üben des lasziv Seins und Lippenakrobatik  und traten den langen langen Heimweg an (man war auch bereits soweit die Dorfjugend aufzuklären, von wegen der alten Pferde und so…immerhin ist 10 mal ne Zahl), natürlich nicht ohne sich vorher zu stärken. Im Hotel und Zimmer 6 angekommen hörte man vom Stockwerk drüber (Zimmer 7 bis 10) niederländische, männliche Stimmen. Man stürmte Zimmer 6 und verschanzte sich. Zum Glück, denn die Hollandtruppe postierte sich vor der Tür und wir wurden belagert. Wir wurden lange belagert. Es war schlimmer als Klassenfahrt…Frau K verzweifelte fast und Frau T wickelte sich in ihren Schal. Als es vor der Tür ruhig wurde, wagten Frau T und ich uns die Treppe hoch, schlichen ins Zimmer und schlossen uns hektisch ein. Beim Frühstück hatten wir Glück, man lief sich nicht über den Weg. Das Frühstück war sehr an sein, es gab Nutella, lecker Eier und bessere Brötchen als in Urfeld, laut Frau K. Gut gesättigt bestiegen wir unser persönliches Taxi und ließen uns zurück in den Smog kutschieren. Dort angekommen inhalierte man noch ein Tässchen Kaffee oder auch nur ein halbes. Denn während ich regierend am Küchentisch saß überkam mich ein Lachanfall bei der Blasehasedemo von Frau K, welches zur Folge hatte, dass sich der Inhalt meines Mundes auf dem Küchentisch entleerte…

 

Abends sah man die Hälfte schon wieder. Diesesmal auf vertrautem Gebiet in der Halle Urfeld zum Weinfest. Meine Kaffee-und Holländergeschichte hatte bereits die Runde gemacht und ich wurde mehrfach darauf angesprochen. Essen gehen konnte man auch nicht, ohne sich irgendwelche Kommentare über die Wandlung des Herrn K anzuhören oder wüste Vermutungen über den Verleib zu schüren. Man schaffte aber mehr oder weniger pünktlich den Absprung. Nachdem man ca. eine Stunde oder auch ein wenig mehr gebraucht hat um alle einzusammeln und selbst Herr K. wieder eingefangen war, wartete man aufs Taxi (was auch sonst). Nach einer klitzekleinen Mäntelchendiskussion saß man zur Abwechslung auch schon wieder am Küchentisch am Hohen Rain. Habe aber diesesmal alles bei mir behalten J

Auf dem Heimweg (zu FUSS!) gabs weitere Mantelgespräche… Als ich dann ins Bett fiel (und vorher sämtlich Kleidungsstücke in meinem Täschchen verstaut hatte) war ich wieder hellwach und konnte nicht schlafen. Dafür verbrachte man den ganzen Sonntag im Bettchen und stand nur zum Frühstücken auf, welches bis aufs Wecken sehr amüsant verlief. Nutellabrot Nr. 2 lies ich mir ans Bett liefern. Um sieben fuhr man wieder zum Essen, inklusive Gyrosdealer. Herr W gab diesmal alles, sogar sein frisch lackiertes Auto. Kaum wieder zu Hause angekommen, sich zur Abwechslung ins Bett gelegt und ging der Piepser… Herrlich…Schön war, man kam sich schon vor wie bei der Feuerwehr in klein, da direkt drei Mann, mehr oder weniger angezogen fluchtartig das Haus verließen.

Iris

13.10.08 12:44


Grüß Gott!

Do samma widda. Von lustig bis ernst, von fäkal bis gebildet, von Liebe bis Hass, von shoppen bis Kultur, man hat an diesem WE wirklich alles mitgemacht. Es war anstrengend, aber das war wohl klar, wenn man mit halb Urfeld loszieht um den Freistaat zu erobern. Aber erstmal eroberten wir fast jeden Rastplatz, da die Herren ein kleines Bläschen hatten oder Hunger auf Burger verspürten…oder oder oder…eigentlich waren sie aber nur auf Krawall aus. Es wurde mit Frau K geschimpft, die unseren super Viano souverän gen Bayern steuerte. Es wurde Bier konsumiert, es wurde gesungen, gelacht, gemotzt und gelästert (hah habe auch ein Alliterationsfetisch). Endlich in Bad Göckele angekommen, nach wirklich unzähligen Stopps (Frau K war sehr tapfer und erfüllte den Jungs fast jeden Haltewunsch, datt hätt et bei mir nicht gegeben), wurde gegessen. Leider nicht zur Zufriedenheit von Herrn K. der daher herrlich weitermotzen konnte. Beim Beziehen der Zimmer haben wir glaub ich erstmal das ganze Haus aufgeweckt, da man über die Balkone hinweg über fehlende Föne diskutierte und sich zum Frühstück verabredete und dem armen Herrn W eine angenehme Nacht mit der Gala und PayTV wünschte. Beim Frühstück in Altenheimatmosphäre bekam man Spaß, da sich Herr W nicht benehmen konnte und die Bedienung spielte und außerdem aß wie ein Kleinkind mit dem Ergebnis den Quark im gesamten Gesicht hängen zu haben. Desweiteren quatschte er Ingrid, unserer Hausdame eine Frikadelle äh sorry Fleischpflanzerl ans Ohr. Trotz allem brach man auf nach München. Verena, Du kannst froh sein, nicht zu uns gestoßen zu sein. Zuerst hat man den Viano in das Parkhaus reingeschossen und ich bin um zehn Jahre gealtert. Aber Frau K und Herr K haben das in Gemeinschaftsarbeit sehr gut hinbekommen ohne Kratzer- trotz Vollkasko war das wohl besser. Man kehrte zum dekadenten Kaffee bei Dallmayr ein. Aber dann gings los…man erlebte einiges…Sockenkauf in der Großpackung und Volksbelustigung bei Tommy Hilfiger. Ich habe nie so gelacht beim einkaufen. Und man bekam beim Öffnen der Umkleide mehr zu Gesicht als man sehen wollte. Schöner Kommentar von Frau H.: Oh…es ist sehr behaart! Leider haben wir keine Slips mehr bekommen.

Einen kurzen Abstecher zu BU haben wir natürlich auch gemacht…und was es da alles jibt!!!!! Live ist das schlimmer als im Katalog…Und wie diese Pheromone stinken können…ist doch nicht normal! So was soll anziehend sein???

Zurück im Göckele wurde erst mal wieder gegessen, man hatte ja lange nichts mehr. Schließlich schob man sich vor der Stadtrundfahrt nur eben schnell Bretzn und Leberkäs rein.

Leider war es dank der Zuckererbsen wieder zum Missfallen des Herrn K… Ich glaube er hat dann aus Protest die ganze Nacht geschnarcht oder er hat schon von der Kindstauf geträumt J Frau K hat ein Kässpatzen-Trauma davongetragen. Am nächsten Morgen, Tag der Abreise, machte man sich bereits beim Frühstück Gedanken um die Sitzordnung im Auto. Fest stand aber schonmal, die Stefans werden fahren, denn sonst komme man ja nicht früh genug an (aber immerhin lebend war das Frauenargument, wurde aber nicht beachtet). Kurzen Abstecher nach Regensburg, welches mit mürrischen Gesichtern erkundet wurde. Sind dann mit 180 über die Autobahn gen Heimat gebrettert, haben das Auto bis zum letzten Tropfen leergefahren, sind aber heil angekommen. Leider war man auch pleite, da man im Hotel abgezogen wurde. Brauche jetzt erstmal Urlaub um mich davon zu erholen. Erschreckend ist aber ja, egal mit wem man unterwegs ist, früher oder später kommt man doch wieder auf folgende Themen: Fäkalien und Sex… es scheint normal zu sein, wodurch es aber kaum besser wird...

Iris

20.10.08 10:30


Brunchkoma

Also Mädels, ich muss es echt mal loswerden. Über den gestrigen Brunch kam ich ja nicht drüber…ich habe mich mit ner Wärmflasche ins Bettchen gelegt um das Ganze zu verarbeiten (habe nämlich tatsächlich wieder Blase…wie sollten nicht mehr davon sprechen, irgendwie hab ichs danach immer). Vorher hab ich aber noch wikipedisiert, dass die Kinder von der Meinhof vom Aust abgeholt wurden. Hat mir keine Ruhe gelassen. Aber back to bed fielen mir wieder Sachen wie Nach-oder Fehlgeburt, der Idiot, viel oder wenig, 6 Wochen, Kellenrn etc. ein…War sehr viel Input gestern muss ich sagen. Aber schön wars…aber sonst hätten wir ja auch nicht bis vier bei Dir gehockt Frau S…Und ich fühlte mich bis heute morgen vollgestopft.

27.10.08 10:56


Belangloses

So ein frisch bezogenes Bett ist herrlich. Ich muss diese völlig belanglose Tatsache einfach mal loswerden. Aber ich war so begeistert, als ich gestern endlich die feine, saugemütliche Winterbettwäsche aufgefahren habe. Wäre heute Morgen auch am liebsten gar nicht aufgestanden. Wäre ich wahrscheinlich auch nicht so früh, denn es ist ja Mittwoch. Aber da mein Teilzeitmitbewohner schon um sechs aufstehen musste, hab ich mich durchgerungen mit aufzustehen (welch total bescheuerte Idee!)…und wurde bitter bestraft…außerhalb meiner Bettinsel wars fies kalt und ungemütlich. Und das aller aller Schlimmste erwartete mich an der Bahn…die kam nämlich eine halbe Ewigkeit zu spät und drinnen wars so voll wie im Viehtransporter (es roch auch so!). War schon froh, dass ich meine partiell schon festgefrorenen Gliedmaßen überhaupt in die Bahn bewegen konnte… Laune war direkt im Keller. Freue mich aber jetzt schon wieder darauf mich heute Abend wieder auf die Matratze fallen lassen zu können.
29.10.08 12:13





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