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Der Mai ist gekommen...

Den Donnerstag hab ich damit verbracht Pommes und Grillwürstchen an extrem hungrige Dorfbewohner zu verteilen. Dabei die ein oder andere Maibowle getrunken und anschließend hab ich selbst gerochen wie frisch aus der Friteuse. Gesehen hab ich von der ganzen Veranstaltung nix und keinen. Außer halt den Hungrigen, aber von denen kannte ich kaum jemand. Umso mehr freute ich mich über die Ablenkung der Familie M/K. Schön erstmal ein Päuschen gemacht und außerdem ca. 30 Min am Klowagen angestanden. Als ich dann weg war, so gegen drei, ging die Party wohl erst richtig los, denn die Security war auch nach Hause...

Samstag war ja wieder Rhein in Flammen und nach meiner letztjährigen Nichtteilnahme wurde dieses Jahr das Event wieder zelebriert. Die Hinfahrt war das Beste! Man machte sich in Urfeld mim Rädchen auf und stoppte schon ein Dorf später um Radler und Bowle einzunehmen. Nächste Rast in Bonn. Auch bei den Ruderern, die uns mit Grillgeruch anteasten wurde gehalten. Sind dann schließlich nach ca. 2 Stunden in der Rheinaue angekommen. Da erstmal Nahrungsaufnahme und dann einen geeigneten Platz suchen. Das Plätzchen unserer Jugend kann ich nicht mehr empfehlen, wir waren da deutlich die Ältesten. Wieder mal ein Beweis für unser voranschreitendes Alter. Naja irgendwie gings dann doch und wir bekamen auch noch Verstärkung, allerdings auch ziemlich junge... Naja...Konnte man sich zumindest mit den beiden Herren tarnen. Feuerwerk war wie immer schön. Aber die Heimfahrt! Es war um längen besser als Schlachtvieh in Bus und Bahn transportiert zu werden, aber angenehm wars auch nicht wirklich. Aber was solls. Allein wegen der Hinfahrt hat sich die Reise gelohnt.

3.5.09 18:17


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Verehrte Bürgerin, verehrter Bürger!

Ich bin in der Lage, Anträge auf einstweilige Verfügungen, Pfändungsschutz, Kontenfreigaben, Klageschriften, Strafanzeigen u.ä. für 3 Personen gleichzeitig zu bearbeiten und zur gleichen Zeit noch 5 Telefonate entgegen zu nehmen.

Ich spreche alle Sprachen, kenne mich selbstverständlich im Eherecht-, Ausländer- und Jugendrecht aus, kann an Hand Ihres Gesichtsausdrucks den Sachverhalt sofort erfassen und ohne Ihren Personalausweis natürlich feststellen, dass Sie, auch nur Sie, es sein können.

Ich habe magische Fähigkeiten, kann blind Ihren persönlichen Lebenslauf rekonstruieren, weiß, wann Sie wo beschäftigt waren und wann Sie wohin umgezogen sind.

Ich bin verantwortlich für Mord, Beleidigungen, Bedrohungen, für das Wetter, Unruhen, Kriege, Streiks, schlechte Wirtschaftslage, miese Gesetze und dafür, dass Sie extra wegen mir so früh aufstehen mussten.

Ich lächle, bin mitfühlend, ersetze bei Bedarf gerne den Psychiater, außerdem bin ich gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich, ertrage mit viel Ruhe und ohne Widerworte die schlimmsten Beschimpfungen auch im Namen meiner Familie.

Ich kann PC, Drucker, Kopierer und Ihr kaputtes Kfz reparieren, evtl. auch Ihre gescheiterte Ehe retten. Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite sehr gerne auch unentgeltlich bis in die tiefsten Abendstunden, persönliche Freizeit ist mir fremd.

Während meiner Bürozeiten habe ich keine eigenen Bedürfnisse, Essen, Trinken oder der Gang zur Toilette sind mir fremd, denn es könnte mir ein Telefonat mit Ihnen entgehen. Die einzige Freude meines Daseins ist es, Ihnen verehrte Bürgerinnen und Bürger selbstlos zu dienen.

Gerne verzichte ich auf eine gerechte Bezahlung und auf die eine oder andere Beförderung (zu Gunsten anderer....) und das Weihnachtsgeld, denn ich arbeite ...

...im öffentlichen Dienst.
1.5.09 20:50


Wieso muss ich mir eigentlich diese Bikinimädels angucken...MOAH
28.4.09 12:55


Das Dorf. Das Fest. Und ich.

Nachdem man den Freitag mehr oder minder ungenutzt hat verstreichen lassen, wurde am Samstagnachmittag beschlossen sich Abends auf ein dörfliches Event in Form eines JGV-Festes zu begeben. Da ich das Schlimmste befürchtete, bereitete ich mich auf dieses Ereignis schon mal mental und körperlich vor, indem ich die Reste des Gerstensaftes welche noch vom Grillen übrig waren der Vernichtung zuführte. Naja wenigstens einen kleinen Teil davon.

Am Ort des Geschehens wartete man in der Schlange. Eine Schlange vorm Dorffest. Herrlich! Als man dann an der Reihe war musterte der dienstbeflissene Security Mensch mich und fragte: Schon 18? Hah guter Mann! War ich bereits vor knapp 10 Jahren. Ich bin bald reif für Ü30 Parties (worüber Herr K. mir bereits einen unschönen Vortrag hielt). Im Zelt hieß es erstmal orientieren und akklimatisieren. Sprich: Erstmal nen Smirnoff Ice Ersatz zu mir genommen und die Musik wirken lassen. Da wurde der Mond mim goldenen Lasso eingefangen und das rote Pferd ausm Stall gelassen. Nebenbei wurden mir diverse Damen und die dazugehörige Geschichte vorgestellt. Und ich musste mir das wieder alles bildlich vorstellen. Schlimm finde ich, dass sich gewisse Geschichten immer und immer wieder wiederholen. Damals vor acht Jahren begannen sie im Garten in Hheim, jetzt hört man sie halt beim JGV Fest. Schließlich rückten die Urfelder Damen an und ich war nicht mehr allein bei den Herren, dass war insofern nicht verkehrt, als das mir die Gespräche dann doch ein wenig zu weit abdrifteten. Schnell wurde die Sektbar erobert. Und erstmal den ein oder anderen- unterm Strich ganz viele- Wodka O inhaliert. Den Balztanz der Leopardlady immer im Blick hatte ich wirklich Spaß. Ja ich habe mich wirklich amüsiert und nachher sogar auf den Paletten getanzt!!! Auf Paletten!!!! Jeder hat mal sein Geltungsbedürfnis gestillt und Chancen abgecheckt. Okay, als man den Affen den Hintern rasieren wollte hatte ich kurz überlegt im Taxi die Heimreise anzutreten. Hatte aber Glück, denn neben diesen Gassenhauern lief auch völlig normal Musik. Und ein Date, naja jedenfalls mehr oder weniger, wurde auch noch abgestaubt und Mitmenschen schockiert. Ansonsten war alles gut und um kurz vor drei hieß es dann „Wir fahren“ Praktisch, wenn dann Geschwister zur Stelle sind, die diese Anweisung befolgen und einen tatsächlich nach Hause bringen. Alles völlig retro!

Zu Hause wurden dann tatsächlich noch Eier zubereitet und meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld…

Und am nächsten Tag musste ich feststellen, dass die fast Ü30jährigen so einen Abend besser wegstecken als so manch anderer ;-)

27.4.09 09:53


Ich und die Bretter der Welt

Auch wenn er lange zurück liegt, möchte ich doch ein paar Worte zum Skiurlaub verlieren. Schließlich musste ich nochmal die Schulbank drücken. Ich verbrachte meine ersten Tage also damit, dem rotbehosten und rotbejackten Skilehrer hinterherzuzockeln, immer brav in Reihe, wie eine Entenfamilie. Ich bekam also meist nur den Hintern von Gottfried zu sehen, der so attraktiv war, wie der Name bereits vermuten lässt. Aber nett war er, der Gottfried. Und stets voll des Lobes für mich (naja bis auf den Nachmittag des zweiten Tages ) ob meiner alpinen Fähigkeiten sowie meinen Mut. Das machte ihn umso sympathischer. So lies ich ihm auch durchgehen, dass er dauernd sagte: „Ihr dürft keine Angst von unten haben“. Aber ihr könnt mir glauben: Das VOR unten!!!! Lag mir mehr als einmal auf der Zunge. Muss aber zugeben, dass ich selbst ganz überrascht war, wie Harakirimäßig (naja die Geschichte lebt von einer gewissen Übertreibung) ich mich die Hügel runterstürzte. Gut bis zur schwarzen Piste hats nicht gereicht, aber man muss sich ja steigern können. Muss aber auch zugeben, dass ich einmal wirklich aufgeben wollte und Gottfried bat mich doch einfach im Hang zu lassen, man könne ja einen Heli schicken um mich zu holen.  Die restlichen Skifahrer, die es im Gegensatz zu mir richtig drauf hatten, waren wirklich nett und auch stets bemüht uns Skischüler (ich und Kathrin, die allerdings schon fortgeschritten ist) zu motivieren. Frank und Kathrin hatten besonders viel Geduld mit mir, denn trotz meiner Skischule bin ich ja nichtgleich ein Alberto Tomba. Hatte nach dem Urlaub aber das Gefühl die Unterschenkel von Michael Ballack zu haben, wo ich grad schon bei Vergleichen bin. Darauf bzw. auf den Muskelkater verursachten ziemlich lächerlichen Gang schiebe ich auch, dass wir von den Berufsschülern in unserer Bleibe mit „sie“ angesprochen wurden. Aber immerhin wollte er Frau K und mich mit zum tanzen nehmen. Das glättete die Wogen wieder. Noch ein Wort zu den mitreisenden Kindern. Im Gegensatz zu meinen anfänglichen Bedenken, fand ich die richtig in Ordnung. Kam mit denen ganz gut klar, auch beim traditionellen Pachisi Pachisi. Lag sicher daran, dass wir Skischulenleidensgenossen waren… Rückfahrt war durchwachsen, im Gegensatz zur Hinfahrt hatten wir einen Bus für uns allein und mussten den nicht mit schwer pubertierenden und stinkenden 8 Klässlern teilen. Dafür wurde der heiß ersehnte BurgerKing nicht angefahren. Das verursachte einen leichten Stimmungseinbruch. Der verfolg aber in Urfeld wieder, als ich dort schon erwartet wurde war die Welt wieder in Ordnung (gut das anschließende Gyros half auch ein wenig dabei). Kathrin und ich gönnten uns einen Shoppingtag in Mayrhofen. Soweit so gut. ABER, ich habe nichts gehoppt, außer ein paar Skisocken und Wurst, aber beides nicht für mich. Wir Damen genossen aber einen sauleckeren Apfelstrudel…. Hach!

14.4.09 08:22


Pute á la Musch

oder Katzenberger Klopse gab es nicht, aber es hat trotzdem wunderbar geschmeckt (dieser Nachtisch!!!!) oder ich muss richtigerweise sagen, gerade deshalb hat es so gut geschmeckt. Zu dem Buch über adipös angehauchten Katzen kann ich ansonsten nur noch sagen, dass ich jedem der Anwesenden zugetraut habe auch ohne dieses literarische und beratende Meisterwerk zu erkennen, dass Karla ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen hat. Aber immerhin, die hat schon abgenommen, im Gegensatz zur Verfasserin dieser Zeilen. Zur Belohung dieser Leistung wurde auch sehr rücksichtsvoll mit ihr umgegangen und der Weg zur Toilette jeder Zeit ermöglicht. (habe grade einen Lachanfall bekommen!) Es war wieder ein schönes Beisammensein. Man war ja auch jut drop. Man schwelgte in alten längst vergangenen exessiven Zeiten, soweit man sich denn aufgrund des damaligen Pegels noch erinnern konnte und von dem Traum diese doch manchmal wieder aufleben zu lassen, manchmal einfach mal Niveau Niveau sein lassen…. Ja das wäre schön. Der Plan dieses in die Tat umzusetzen wurde auch direkt durch einen Termin bereichert. Und bisher ungeahnte Abgründe über die Herren der Schöpfung über ihre Aktivitäten in dem vom Großteil der Anwesenden verschmähten Vereins taten sich auf… Und was ich bei diesem Treffen wieder alles an Wissen angehäuft habe und mit nach Hause genommen habe. Unglaublich. Sei es, dass ich jetzt alles über tausendjährige Eier weiß oder über die Beschaffenheit der Unterröcke von Ehrendamen (sowas widerliches, schlampiges und obszönes). Kein Wunder, dass sogar Jochen nur noch eins einfiel: „Komisch“. Desweiteren bin ich nun gesegnet mit guten Beziehungsrettungs- und bereicherungstipps (mensch, dass die Lösung so nahe liegt, wer hätte es gedacht ?!?). Und wann bitte hab ich das letzte Mal über die Vorzüge von Hansa Export oder Pils geredet? Freue mich jetzt schon mit das Premium Pils erklären zu lassen, dass wird sicher auch WF. Kann mich dann auch davon überzeugen ob Wuschi wirklich fettet. Angst macht mir allerdings, dass ich mich am Telefon auf der Rückfahrt angeblich anhörte, wie eine Mutter, die mit ihrem Kind spricht… Ich lehne Imagewandel meine Person betreffend kategorisch ab…mir scheint aber es gleitet mir aus der Hand
9.3.09 10:38


Eine Autofahrt, die ist lustig...

Habe auch eine Autogeschichte beizusteuern:

Familie K fuhr zum Brunch in den Westerwald. Auf der Hinfahrt war es eher beschaulich still im Auto, denn da das gute Stück in der Werkstatt war, konnte man kein Radio hören, da erst der Code wieder eingegeben werden musste und die Suche nach diesem im Handschuhfach leider erfolglos blieb. Nachdem man das vorfahrenden Auto überholt hatte, denn man hatte ja den Ehrgeiz als Erster am Ziel zu sein, ohne dass man den Weg kannte, hatte man bald, neben der Einstellung des Navis ohne genaue Zieladresse bald andere Probleme. Grundsätzlich standen die Chancen auch ohne Ortskenntnis gut, denn die Oma saß im zweiten Auto, so dass man Gas geben konnte…aber es kam anders…unser Auto verwandelte sich ohne Musik trotzdem zu einer Disko, denn es blinkten gleich mehrere Warnlämpchen auf. Ich griff zielsicher nach der Bedienungsanleitung (kannte das Handschuhfach aufgrund der Code-Suche bereits wie meine Westentasche) und blätterte. Ich fand bald heraus, dass wir dringend die nächste Werkstatt anfahren sollten. Schön! Das hektisch aufleuchtende Ausrufezeichen war mir doch gleich nicht geheuer. Und dazu noch zwei blinkende Hinterreifen (erst wars nur einer, aber der zweite gesellte sich sehr bald hinzu) und dazu das dauerhaft (ß laut Anleitung war wichtig, dass es ständig leuchtete, denn sonst hätte es wieder eine völlig andere Bedeutung, vielleicht fliegt der Wagen dann in die Luft..who knows) blinkende „Service“ konnten einen nervös machen. Auch die Erklärung, dass unsere beiden Gäste im Heck des Wagens zu dick seien beruhigte mich nicht wirklich. Nach einem weiteren Blick in die Bedienungsanleitung fand ich dann heraus, dass es sich „nur“ um den Reifendruck handelte. Man hielt, trotz der Befürchtung nicht als Erster ans Ziel zu kommen, dann doch an der nächsten Tankstelle an, um Luft nachzutanken. Allerdings hatten die Reifen jetzt scheinbar zu viel davon, denn es blinkte munter weiter. An der Destination angekommen musste man geknickt feststellen, dass man auch noch das Rennen verloren hatte. Bitter.

Brunch an sich war lecker, aber unspektakulär, weshalb ich mich direkt der Rückfahrt widme.

Diese begann wieder mit der Diskobeleuchtung. Rad drei blinkte nun auch wie wild. Jetzt hatte man natürlich den Ehrgeiz auch Rad vier „kaputt“ zu bekommen. Um es vorweg zu nehmen: hat auch geklappt. Gegen die fehlende Bordunterhaltung schnappte sich der Jüngste im Wagen ein Buch und hielt eine Lesung. Nach kurzem blättern in dem Roman fand man gleich die „pikanten“ Stellen. Man las also: …sie packte ihm an den Schwanz… (man erboste sich kurz über diese Ausdrucksweise, denn immerhin handele es sich um einen Mann und nicht um einen Affen!)…aber man las weiter. ..also sie packte ihm an den Schwanz und massierte ihn. (auch hier ließ man es nicht unkommentiert: „Och…das ist aber nett von der Daphne&ldquo. Gut der arme Jung hat jetzt ein Trauma wegen Orangen, Zimt, Vanille und Milch…aber die Mutter wurde darüber zu Hause direkt aufgeklärt, damit er das in naher Zukunft nicht aufgetischt bekommt, allerdings dürfte es mit der weiteren sexuellen Entwicklung einige Probleme geben. Ich sag nur PTBS.

War jedenfalls sehr erheiternd.

2.2.09 09:47


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